Samstag, 8. Mai 2010

David

Manchmal bist du einfach da.

So wie heute.

Verwandte und Freunde starben, doch heute hab ich nur an dich gedacht.

Hier, in der Lobby einer Kurklinik.

In Bayern.

Ich sah aus dem Fenster auf dunkle Baumschatten und sah dein Gesicht vor mir, dein unsicherer Blick, suchende Augen - die so gar nicht zu deinem Lächeln passten. Du hattest immer eine leichte Sonnenbräune, als ob du gerade aus dem Urlaub zurückgekommen wärst. Ein Muttermal auf der Wange, oh und deine langen, so wunderschönen Wimpern - du warst ein gut aussehender junger Mann.

Ich habe den Schmerz, den du spüren musstest, nie erlebt.

Jedoch konnte ich ahnen, wie sehr er dich zerfraß.

Glaub nicht, keiner hätte es bemerkt!

Ich habe es gesehen.

Ich kann dein Gesicht nicht vergessen, und manchmal, so wie heute, muss ich ein bisschen Weinen.

Ich kann es mir nicht erklären, denn wir waren nie die besten Freunde in der Schule. Viel geredet haben wir nicht - du warst auch eher ein ruhiger, fast stiller und besonnener Junge, aber da war immer ein leises Verstehen, ohne Worte.

Dein Tod hat mich ... verletzt.

Vielleicht, weil wir uns ein bisschen ähnlich waren - nicht äußerlich.

Ich habe noch jetzt das Gefühl, das uns viel mehr verband als diese Schulklasse - gibt es Seelenverwandte wirklich?

Ich weiß es nicht, aber wenn, dann waren wir es. Seelenverwandt.

Der Tod deiner Mutter war das schrecklichste, was jemandem in meiner Umgebung zugestoßen war - ich konnte es nie wirklich realisieren.

Ich glaube mich zu erinnern, das sie an Krebs starb.

Jemand machte einen unglaublich abstoßenden Scherz, als du nach einer langen Zeit wieder zur Schule kamst, und ich wundere mich noch heute, wie stark du warst.

Wir waren doch erst 17! Kinder!

Ich habe nie eine Träne gesehen, oder wollte ich es nicht?

Ich kann mich nicht mehr erinnern.

Nur dein Gesicht, mit dem Lächeln und den traurigen, suchenden Augen ist wie eingebrannt in mein Hirn.

Dort verwahre ich dich.

Als ich erfuhr, wie du dich umgebracht hast, habe ich dich wieder gesehen, und es war einen Moment lang so, als ob ich da gewesen wäre.

Ich sehe deine Augen.

Wie du schluckst, als du in den Abgrund springst - nein, du springst nicht,

du lässt einfach los.

Ich wünschte, ich wäre nicht 17 gewesen, als ich dich traf.

Ich hätte dich umarmen können, für dich da sein können - irgendetwas tun können.

Seitdem ich von deinem Schicksal erfuhr, sehe ich dich wieder öfter.

So wie heute Abend, ganz plötzlich.

Du schleichst dich einfach ein, und ich kann nicht gegen dieses Gefühl ankommen, das mich dann überfällt - ich bin einfach traurig.

Wie du es warst.

Nur für einen kurzen Moment, niemals zu lang.

So, als ob ich deiner gedenke.

Und vielleicht auch um mich daran zu erinnern, das manchmal nicht alles so ist, wie es scheint.

Du bist deinen Weg gegangen.

Danke, das du ab und zu vorbeischaust, vielleicht gerade dann, wenn ich alles als zu selbstverständlich hinnehme.

Bis demnächst, David!

Die Könige des Prinzenparks



... sind eindeutig die Läufer.

8.30, falle aus dem Bett, pelle mich aus meinem Nachthemd und rein in die Trainingsklamotten.

Nordic - Walking Stöcke liegen gut in der Hand, dann mal los. Kalt, aber bald wird mir ja warm.

Noch 5 Minuten dann bin ich im Park, in diesem schönen herbstlaubfarbenden Glücklichseinpark, ich gehe ein bisschen schneller und lasse meine Stöcke schwingen.

Dann stehe ich mittendrin, groß und bunt!

Da ich nun keine 55 kg wiege, sondern eher das Doppelte, ist Nordic Walking ein super Sport für mich - erstmal.

Mein Temperament sieht das anders!

Ich will mich verausgaben, Luft durch meine Lungen pumpen, durch den Park sausen als gäbe es kein Morgen!

Aber nun gut, jetzt ist Walken angesagt.

Ich walke so vor mich hin, da zieht schon der Erste an mir vorbei, elegant und leichtfüßig in seinem trendy Trainingsanzug von irgendeiner angesagten Marke, die man nie so auf den ersten Blick erkennen darf, denn dann wirkt es billig.

Von der Seite mache ich schnell einen Profilcheck : Wangen sind gerötet, er sieht furchtbar gesund aus, und irgendwie passt er in diesen Park. Der Park und er verschmelzen sozusagen.

Ich hasse ihn.

Gemächlich walke ich, obwohl sich bereits eine gewisse Schnelligkeit erahnen lässt, warscheinlich hervorgerufen durch den unbändigen Hass.

Konzentration, liebe Walkerin.

Ich bestaune die Farben der Blätter und fluche über sie, wenn sie sich unter meinen Stöcken anhäufen, denn das bewirkt das der eine oder andere Stock ausrutscht und man noch doofer aussieht , als zuvor.

Vor mir tauchen zwei junge, blonde Mädchen auf, im Gleichschritt und in ein lässiges Gespräch vertieft - beim laufen.

Die Haare sitzen perfekt, wieder eine leichte Röte im Gesicht, coole Klamotten und diese VERDAMMTE LEICHTIGKEIT die an mir einfach nur lächerlich wirken würde.

Ich lächle ihnen verkrampft zu und sie lächeln mitleidig zurück.

Armes dickes Mädchen, kann nur an Stöcken laufen.

Die hasse ich auch.

Die Hälfte des Parks wäre geschafft, da zieht der erste Läufer wieder an mir vorbei.

Für die Strecke hat er 1o Minuten gebraucht, und ich hab nur die Hälfte geschafft in...sehr viel mehr Minuten.

Arsch.

Ich überlege kurz, einen meiner Stöcke hinterher zu werfen , überlege es mir aber dann doch anders. Die waren teuer.

Schnell ablenken.

Guck mal, die Hunde tollen auf der Wiese!

Toll.

Auf einmal sehe ich überall Läufer, warscheinlich ist das wie mit dem rosa Elefant, denk mal nicht an ihn - siehste?

Ich walke mittlerweile verbissen durch den nördlichen Teil des Parks, nur manchmal rutschen mir die Stöcke weg - und ein paar deftige Flüche raus.

Haltung, liebe Walkerin. Arme gerade, Hände nach hinten öffnen.

Ja, so gehts. Keine eleganten Läufer in der Nähe, nur eine Gruppe von Senioren - mit Walking Stöcken.

ABER falscher Armhaltung! Und sowieso, die gehen ja viel langsamer als ich!

Scheiss Rentner.

Schnell über die Straße, dann gehts weiter im Park - und wen höre ich da von hinten schnaufen?

Ja, es ist SUPERLÄUFER in seinem hässlichen Anzug und seinen blöden geröteten Wangen, bereits zum dritten Mal am vorüber ziehen, kreist sozusagen wie der Planet Erde um die Sonne. Ich bin die Sonne.

Und da kommen die Mädels, gesund und glücklich, fast hüpfend, zum zweiten Mal durch den ganzen verdammten Park gelaufen.

Ich mache ein neutrales Gesicht, bis sie kurz vor mir ein Mitleidslächeln abfeuern wollen, da nehme ich allen Läuferhass zusammen und stecke ihn in meine Mimik. Ich gebe alles.

Von ihnen kommt ein leichtes Zucken, wie wenn man Kätzchen mit Wasser bespritzt, und dann pure Angst. Alles beim vorbeilaufen.

Dickes Mädchen ist böse.

Dumme Hühner.

Befriedigt verlasse ich den Park, den Prinzenpark, der bald - ohhh bald! - MEIN Königreich sein wird!

Mittwoch, 5. Mai 2010

Ein nicht so guter Tag (aus dem Tagebuch einer Liebeskummergeschädigten)

7.30, aufstehen - nach 4,5 Stunden Schlaf.
Sobald die Augen zu waren, liefen sie wieder, die nassen Tropfen auf meinem Gesicht.
Und hörten nicht mehr auf. Verdammt.
Quäle mich aus dem Bett, geht einfacher als ich dachte. Wackle ein wenig auf meinen Puddingbeinen.
Fernsehen, schnell, bevor ich denken kann. Erst belanglose Serien, dann später eine Reportage aus England. Prima Idee!
Wenn ich einen Mann diesen Akzent sprechen höre, piekst es so komisch in meinem Herzen. Alles verschwimmt. Genauso hat er es auch gesagt! Argh, so hat er mich auch angesehen.
Wenn wir jetzt... ach ja, es gibt ja kein "wir" mehr.
Was passiert jetzt, wenn ich vor lauter Herzschmerz in Ohnmacht falle? Hoffentlich habe ich wenigstens eine gute Unterhose an, falls ich nach dem Erwachen den Krankenwagen rufen muss.
Ich kriege drei eklige Bissen runter vom schnell bestrichenen Brot.
Wenn ich heute Abend nicht aufpasse, wird daraus ein super Frustfressen. Hunger (nach Brot, Liebe, was auch immer) und Trösten, eine gefährliche Kombination.
Habe ich noch Schokolade im Haus?
Ich sehe die gelben englischen Nummernschilder der Autos und Erinnerungen springen auf meinen inneren flackernden Monitor, einfach so. Ungefragt!
Wie sicher ich mich neben ihm im Auto f�ühlte, so geliebt. Wie schön all das war, was wir sahen. Besonders wir. Und all die Plätze, die wir besuchten! Alles nur Kulisse, wie ein weichgezeichneter Hintergrund. Ich sehe ihn, wie er sch�üchtern lächelt mit geröteten Wangen, wie er meine Hand nimmt. Ich sp�üre, wie gl�ücklich er ist.
Durch mich.
Ich mache diesen wundervollen Menschen gl�ücklich.
Es kann doch nichts schöneres geben, auch jetzt nicht.
Die Nähe, wie nie zuvor. Vielleicht ist es deshalb nun so schwer.
Ich schalte den Fernseher aus, liege weinend da. Greife mir dramatisch ans Herz, weil ich es wirklich rausreißen will.
Klappt nicht.
Dummes Ding. Rede mir leise ein, dass das eh alles nur eine chemische Reaktion im Körper ist, ein Entzug. Ein kalter. Ich trage heute das T-Shirt, das ich trug, als wir ein Picknick machten - in einem Park, in dem bereits ein englischer König starb. Hätte mir eine Warnung sein sollen. Streichle langsam �über den Stoff. Da hat er mich auch ber�ührt.
Meine Jalousien verdunkeln den Raum. Gut so! Ich kann keinen Sonnenschein ertragen. Mein Kopf redet permanent auf mich ein, ermahnt mich, wiederholt all die klugen Sprü�che die ich nicht mehr hören kann, und nun möchte ich auch meinen Kopf los werden.
Auf diese Sprüchlein höre ich schon lange nicht mehr. Nur ich weiß, wer und wie er ist. Keiner von euch kannte "uns". Und keinem kann ich erklären, wie "wir" uns f�ühlen. Es ist so einfach, zu Urteilen. So einfach, die Schubladen aufzureißen und ihn zu den anderen Arschlöchern zu packen. Und es ist mir egal, mittlerweile. Weil ich die Wahrheit kenne.
Ich wü�nschte, ich könnte ihn verteufeln. Zu wissen, er leidet auch, macht es so viel schlimmer. Ich w�ünschte mir, ich könnte sagen "er hat mich eben nicht geliebt". Aber so einfach ist es nun mal nicht, und das ist scheisse.
Ich krieche vom Sofa und wanke ins Badezimmer, ziehe mich langsam an und binde mir meine struppigen, glanzlosen Locken zum Zopf. Starre in mein Spiegelbild. Finde mich schrecklich. Blass, zu Ping-Pong Bällen mutierte angeschwollene Augen, Tränen.
Mein Körper reagiert, Magen, Haarausfall, Pickel. Ist mir egal. Alles egal.
Schnappe mir den Schl�üssel und verlasse das Haus.
Wir mögen uns heute wirklich nicht, das Licht und ich. Vielleicht bin ich doch ein Vampir?!
Die ersten paar Schritte geschehen widerwillig. Stehe an der Straße, schneller als gedacht.
Zähle die Autos, die aussehen wie sein Auto. Seit unserer Trennung gibt es auffallend viele davon. Eine Verschwörung, wie ich vermute.
Jedes von ihnen versetzt mir einen Tritt.
Und ich ertappe mich dabei, wie ich nachsehe, ob er nicht in einem von ihnen sitzt. Aber die sitzen ja alle links. Kann nicht sein. Und kein gelbes Nummernschild.
Und er weiß ja nicht mal, wo ich jetzt wohne. Der Prinz wü�rde also die Prinzessin nicht mal finden können, um sie zu retten - selbst wenn er wollen würde.
Schreie mich an, in Gedanken. Muss die Tränen runterschlucken. Der Prinz wird nie wieder kommen, du dumme Kuh. Das hier ist kein Märchen, auch wenn es dir mal so vorkam.
Bewege mich in Richtung See, kaum Spaziergänger unterwegs, fast Mittagszeit.
Wunderbar, ich mag nämlich keine Menschen.
Höre nachdenklich stimmende Lieder und lasse meine Blicke beim gehen �über den See schweifen. Auf halber Strecke setze ich mich auf eine noch feuchte (aber wen kümmert schon eine Blasenentzündung, wenn das Herz gebrochen ist?) Bank, und eine Ente gesellt sich in meine Nähe, leise schnatternd, als ob sie mich trösten will.
Weiß nicht, ob ich das gut finden soll.
Ich will nicht mehr getröstet werden, Wörter und geschnatter helfen nicht mehr. Es ist gut jetzt, es ist vorbei. Mit dem Rest muss ich selber klar kommen. Weil alles andere mich nur aggresiv macht. Hulk-ähnlich-aggressiv.
Es nähern sich Spaziergänger. " I really dont know which way to go, darling" sagt eine Frau mit britischem Akzent und schlohweissem Haar zu ihrem - offensichtlichen - Gatten.
Ich kotze.
Innerlich.
Lächelnd fragen sie mich nach dem Weg, ich gebe eine f�ür meine Verhältnisse recht schroffe Antwort.
Sie bedanken sich und ziehen von dannen. Ich stehe auf, gehe langsam meinen Weg zurü�ck in meine abgedunkelte Wohnung, ein paar Meter vor mir die Briten.
Stelle mir vor, wie ein grausiges stinkendes Seemonster seine Tentakel auswirft und die beiden mit sich in die kalte Tiefe zieht. Die Idee, sie mit einer Pumpgun abzuknallen bis die Eingeweide spritzen, war mir dann noch nicht so geheuer - und echt viel zu blutig.
Zuhause, Tü�r zu, Tränen marsch. Ich kann nichts dafü�r!
Die letzten Meter bin ich fast gerannt. Es ist, als ob man dringen Pipi machen m�üsste: man kann es sich ein Weilchen verkneifen, aber was raus muss, muss raus!
Sitze eine Weile auf der Treppe und heule. Versuche, nicht so laut zu sein.
Will nicht dass die Nachbarn mich komischer ansehen, als sie es jetzt schon tun.
Schleppe mich aufs Sofa, decke mich zu. Frage mich zum 1000. Mal, warum Gott mich so bestrafen will. Stelle ihm selbst laut die Frage, schluchzend.
Erhalte keine Antwort.
Ja, ich nehme das persönlich! Er - also nicht Gott - sagte mal zu mir: "Selbst wenn du ein feister stinkender Bauarbeiter mit Vollbart wärst, ich w�ürde dich genauso lieben." Und wir haben uns sehr geliebt. Sehr.
Und ich, ich liebe ihn immernoch. Ich habe Angst, dass sich das nie wieder ändert, wie bei Königin Victoria und ihrem Albert. Habe Angst, dass in meinem Herzen kein Platz mehr f�ür jemand anderen ist, weil ich weiß, er wird nie wieder kommen. Dann würde ich auch, wie Vicky, nur noch schwarz tragen.

Mittwoch, 9. Dezember 2009

Von einsamen Damen, Zwängen und Herden

Zwänge der Gesellschaft.
So muss etwas sein, und wenn es nicht so ist - grenzen wir es doch aus! Tun wir so als seien wir unglaublich kreativ und tiefsinnig, schreiben wir darüber, wie die Dinge sein müssen, weil wir es selbst nicht anders gelernt haben und wir es kaum schaffen, über unseren eigenen piefigen Tellerrand zu schauen.
Laufen wir mit beim großen Rennen, hecheln um Anerkennung und kommen doch nie an. Sehen wir doch einfach unser Weltbild als das einzig Wahre an, scheißen wir doch auf die Sicht der anderen - die, die anders sind und es sein wollen. Schließen wir uns denen an, die so sind, wie WIR so gerne sein wollen: vermeintlich selbstbewußt, eloquent und beliebt - und schließen wir die Augen vor der Wirklichkeit, der Traurigkeit in ihnen. Lasst uns Damen sein, lasst uns absprechen, welche Witzchen erlaubt sind - so unter uns und zum kokettieren vor den Herren - aber lasst uns laut aufschreien, wenn jemand, der nicht zu uns gehört, es wagen sollte es uns gleich zu tun.
Selbstreflektion gehört nicht zu unserem Wortschatz, und wenn dann biegen wir es so hin, bis es passt. Lieber in der Herde grasen, da ist es sicher, da will uns niemand was.

Lasst uns doch denen, die anders sind, erzählen wie sie zu sein haben.

Akzeptieren können wir doch eh nichts, nichtmal uns selbst - wie dann andere, die sogar noch den Mut haben, besonders zu sein? Wir dümpeln vor uns hin, wiegen uns in Sicherheit und kommen nie dahin, wo die "Aussätzigen" sind: nämlich in den Zustand des echten Glücklichseins.
Lasst uns weiterhin wundern, warum wir keine Liebe finden - am wichtigsten ist es jedoch, alle anderen dafür verantwortlich zu machen. Die sind schuld!
Lasst uns hart werden und unerbittlich, lasst uns treffen arrangieren und alte Geschichten aufwärmen von damals, als Frau noch so naiv war. Verliebt, aber naiv. Was haben wir gelernt aus diesen Desastern!
Lasst uns nur nie auf die Idee kommen, es könne an uns liegen, unseren Sichtweisen und verstopfenden Altlasten (die wir schon seit Jahrzehnten mit uns rumschleppen), unseren Erwartungen, die mittlerweile keiner mehr erfüllen kann.
"Ich bin eben anspruchsvoll, nehme ja nicht jeden!" ist unser Mantra, und das sagen wir uns jede Nacht vor dem Schlafengehen.